Christoph Asmus - Tjark Andresen, Jannik Andresen, Kevin Detlefsen, Arno Jensen - Marvin Hansen, Marten Christiansen - Thorge Clausen, Niklas Friedrichsen, Tade Hansen - Lukas Sander
eingewechselt: Jonas Schmidt, Thengis Wietzke, Christian Rueckborn

Tore: 0:1 Niklas, 0:2 Calli, 1:2

verdienter Derbysieg

Mit denkbar knappen Personal ging es für uns am sonnigen Sonntag zu unseren Nachbarn aus Breklum. Zu unserem Wohlwollen mussten wir heute nicht auf Kunstrasen ran. Allerdings war der Rasenplatz in Breklum nicht gerade in seiner Prime.
Warmmachen durften wir uns auf der Wiese unterhalb des Sportparks, die schon recht holprig war. Allerdings hatte sie ungefähr den gleichen Zustand wie der Rasenplatz oben.
Von daher sollte es passen und wir konnten uns schon mal auf das Geläuf einstellen.
Letztendlich war es ja wie immer für beide Teams der gleiche Zustand.
Wir nahmen uns heute erst gar nicht vor den Ball großartig durchs Mittelfeld zu tragen, die Chance auf dort entstehende Fehler wollten wir möglichst gering halten.
Dadurch entwickelte sich für die reichlich erschienenen Fans nicht gerade ein Leckerbissen. Aber wenigstens war die Partie kostenlos anzusehen, immerhin etwas.
Vorne wollten wir Lukas suchen, der sich in der kurzen Zeit schon sehr gut bei uns eingefunden hat. Und dann nach Möglichkeit unsere schnellen Außen ins Spiel bringen.
Einige Halbchancen ließen wir ungenutzt. Bis nach einer knappen halben Stunde ein abgeblockter Ball plötzlich vor Niklas landete, der trocken abzog und uns verdient in Führung brachte.
Die Gastgeber agierten, wie wir, auch oft mit langen Bällen, welche wir aber gut verteidigen konnten.
Kurz vor der Halbzeit segelte ein Einwurf von Niklas auf den Kopf von Thorge!, dessen Verlängerung Calli! einschädeln konnte.
Die Quote auf diese Kombination wäre wohl ein Traum für jeden Spielsüchtigen. Mit der 2-Tore Führung gingen wir dann entspannt in die Kabine.

Dort nahmen wir uns vor weiter locker zu bleiben und unser Spiel beizubehalten. Bloß keine eigenen Fehler oder Meckereien mit dem Schiedsrichter war die Devise.
Klassisch war in der Anfangsviertelstunde genau das Gegenteil der Fall. Wir machten uns durch unnötig harte Fouls und zweier gelber Karten wegen Meckerns das Leben wieder selber schwer.
Glücklicherweise konnten die stärker werdenden Gastgeber daraus kein Kapital schlagen. Danach kam wieder etwas mehr Ruhe ins Spiel und wir hatten hin und wieder aufkeimende Konterchancen, die wir aber auch ungenutzt ließen.
Mit ablaufender Uhr bekamen die Hausherren einen Elfmeter zugesprochen, den Asmus aber parieren konnte. Quasi mit dem Schlusspfiff bekamen wir dann doch noch, nach langem Betteln, den verdienter Anschlusstreffer.
Der Ball sollte danach aber nicht mehr rollen und so konnten wir letztlich verdient den knappen Auswärtssieg einfahren.

broder